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Der Baumschubser

Der Baumschubser


Die Arbeiten wurden erledigt. Wir waren mit unserem neuen System zufrieden. Nach und nach kehrte Ruhe in unser Haus ein. Handwerker um Handwerker verließ uns. Nur der Heizungsbauer wies uns noch auf eine Sache hin. Die Sonnenkollektoren auf dem Dach wurden zum Teil von den großen Kiefern und Schwarzkiefern vor dem Hause beschattet. Dies hatten wir vorher so noch nicht bemerkt noch erwartet. Da die Gemeindeordnung unserer Gemeinde einen Baumschutz enthält und bestimmte Baumarten bei bestimmter Größe unter Schutz stellt, kann man diese nicht so einfach fällen. Also musste eine Genehmigung eingeholt werden, der Heizungsbauer unterstützte den Antrag mit der Bescheinigung des Schattenwurfes und die Gemeinde stimmte der Fällung zu.

Im Frühjahr des Jahres hatte sich ein Nachbar angeboten, wenn wir mal die Bäume fällen wollten, dies zu übernehmen. Er habe eine Gärtnerausbildung, eine Schnittschein und schon öfter gegen Bezahlung kleinere und größere Bäume gefällt. Wir erinnerten uns an ihn und eines Samtagsmorgen begannen wir die Bäume zu fällen. Eine große Zeder wollte der Nachbar erst kürzen, stieg dabei mit der Motorsäge auf eine Leiter, versuchte sie in 4 Meter Höhe einzuschneiden während wir die Krone mit einem Seil auf Spannung hielten. Er wolle den Schnitt so anbringen, dass die Krone auf unser Grundstück fiele ohne Schaden anzurichten. Hätten wir es doch nicht zugelassen.

Die Säge schnitt, die Krone schwankte, kippte, aber nicht zur vorgesehen Seite, sonder um 90 Grad verdreht über den Bürgersteig und auf die Strasse. Dabei riss sie den Nachbarn von der Leiter und schleuderte ihn in die Hecke. Zu unser aller Glück hatte er einen Helm auf, Schnittschutzweste und - hose, sowie Stiefel an. Der herbeigerufene Notarzt attestierte eine große Schnittwunde am Hinterkopf, die genäht werden musste. Gott sei Dank ist nicht mehr passiert. Die Krone hatte nur noch die Strassenlaterne geknickt und war so zu einem Vesicherungsfall geworden.

Kurze Zeit später erhielten wir die Information, dass unsere Gemeinde einen professionellen Baumschubser beherbergte. Dieser legte die Bäume dann sicher und schnell um, besorgte einen riesigen Schredder, der Äste und Stämme bis 70 cm Durchmesser mühelos schreddern konnte. Aus den Stämmen machte der Baumschubser schnell Baumscheiben, die dann später zu Kaminholz verarbeitet wurden. Bei der Fällaktion stellte sich heraus, dass einige Kiefern im unteren Teil so morsch waren, dass sie nur noch durch die Nachbarbäume gehalten wurden. Noch ein Grund mehr die Bäume zu fällen. Den letzten großen Baum konnte er nicht ganz fallen lassen, da nicht sicher war wo er aufschlug. Also kletterte er in den Baum, astete ihn im Hinaufklettern ab und kürzte in dann Meter für Meter von oben ein.

Der Baumschubser

Da er auch Hunde hatte kamen wir zu einem "Hundegespräch". Es stellte sich heraus, dass er für einen seiner Jagdhunde ein neues zuhause suchte. So kamen wir zu einem neuen Hund und unser alter Hund Bella zu einer neuen Gefährtin.

Keine Frage, dass wir auch mit dem Baumschubser vollauf zufrieden waren.

Reiseziele ... 

Reiseziele hatten wir schon einige. Da waren: der Leuchtturm Roter Sand in der Elbmündung.

Auch zieht es Klaus ja nicht mehr unbedingt in den Nordatlantik, aber wenn Maria nach Island reisen möchte, kommt er natürlich mit.

In den Letzten Jahren war es aber die Heide, die beide lockte. 

   

  

 

 

 

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Auf den Hund gekommen ...

Irgendwie wollten wir immer schon einen Hund, - aber erst sollten die Kinder kommen und den Windeln entwachsen sein.

Als Klaus nun 7 war und Martin 5, dachten wir uns eines schönen Tages: jetzt ist es soweit.

 

  in dieser Galerie

Flocki im Watt
Moritz
Motte
Bella und Motte
Motte

 

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