Klaus D. Rudack

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Unsere Hunde

Irgendwie wollten wir immer schon einen Hund, - aber erst sollten die Kinder kommen und den Windeln entwachsen sein.

 Als Klaus nun 7 war und Martin 5, dachten wir uns eines schönen Tages: jetzt ist es soweit. Die Zeitungsanzeigen wurden gelesen und wir vier machten uns auf den Weg Richtung Soest. Die Hündin hatte mehrere Junge und zwei standen noch zur Auswahl.


Die Wahl fiel uns nicht schwer und wir hatten uns schnell entschieden und packten den ausgesuchten Hund ins Auto. Auf der Rückfahrt entschieden wir uns ganz spontan für den Namen Flocki. Flocki lebte sich schnell bei uns ein und wir waren ziemlich schnell alle ein Herz und eine Seele.


Später erwachte in uns der Wunsch nach Hundenachwuchs. Einen schönen Foxterrier–Rüden hatten wir als erstes ausgesucht. Trotz mehrerer Besuche zeigte er kein Interesse. Der zweite Rüde wollte wohl, wusste aber nicht so genau wie es geht. Flocki war inzwischen schon fünf Jahre alt geworden und die Zeit drängte. So entschieden wir uns für einen, der schon Nachwuchs gezeugt hatte und siehe da – es klappte. Sicher waren wir uns nicht und dick wurde sie auch nicht. Eines Morgens hing jedoch die Fruchtblase raus. Als sich nichts weiter tat, fuhren wir zum Tierarzt und es musste ein Kaiserschnitt gemacht werden. Ein kleiner Rüde hatte sich im ganzen Bauch ausgebreitet. Dieser eine Wurf sollte uns reichen. Flocki war inzwischen schon fast 8 Jahre alt und wenn ihre Zeit kam haben wir immer gut aufgepasst. Aber wie einfallsreich können Rüden sein wenn der Trieb sie treibt.

 

Flocki im Watt Moritz Motte Bella und Motte Motte


Im Zuge unserer Umbauarbeiten in 2002 am Haus war die Tür nicht richtig dicht und in einem unbewachten Moment kam der schon längere Zeit wartende Rüde mit Flocki zusammen. Als wir merkten, dass Flocki fehlte, war es schon zu spät. Die beiden schauten uns zwar schlapp aber total zufrieden an. Wieder Kaiserschnitt, diesmal fünf Hündinnen. Da kam Leben in die Bude. In den ersten zwei Wochen machen die Kleinen überhaupt keine Arbeit, alles wurde von der Mutter erledigt. Wenn sie dann aber anfangen zu laufen und die Welt zu entdecken ...


Aber es war eine schöne Zeit.


Aus diesem Wurf behielten wir den kleinsten Welpen, zogen ihn liebevoll auf und freuten uns, dass wir mit Bella durch die Wälder ziehen können. Im Alter von 16 Jahren verstarb unsere Flocki. Für uns war klar, dass "Bella" nicht alleine bleiben konnte. So suchten wir lange nach einer passenden Begleiterin. Diese fanden wir dann in der Westfalenterrierhündin "Motte". So tobten zwei Hunde durch Haus, Garten und Wald (als Mitglied im Internationalen Rasse-Jagd-Gebrauchshunde-Verband e.V.). In 2016 verstrab dann Bella und Motte ist nun der alleinige "Wachhund"